F. Scott Fitzgerald - Für dich würde ich sterben

Achtzehn unveröffentlichte Erzählungen eines der besten Storyautoren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Händen zu halten, das beglückt jeden Leser. F. Scott Fitzgerald, unter anderem Verfasser des Romans „Der große Gatsby“, schrieb zum Lebensunterhalt für Zeitungen und Magazine, aber es wurden nicht alle Texte veröffentlicht, weshalb diese hier, die vor allem aus den 30er Jahren stammen, erst fast achtzig Jahre nach seinem Tod zu lesen sind. Und das sollte man, denn sie sind großartig. Zum Anlesen sei gleich die erste, mit einer Überraschung endende Geschichte „Spielschulden“ empfohlen, in der ein Parapsychologe des Schwindelns überführt wird und ein Verleger in höchste Not gerät. In der Titelgeschichte ist ein eigentlich unansehnlicher Mann ein Herzensbrecher par excellence und in „Zusammen unterwegs“ gibt es eine schöne Zugfahrtromanze, ohne die die Weltliteratur deutlich ärmer wäre.

Hoffmann und Campe Verlag 2017, 492 S., 25 Euro

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