Nichts war vergeblich

Was für eine Rolle spielten Frauen im Nationalsozialismus? Das wissen heute nur wenige. Die Veranstaltungsreihe stellt Frauen vor, die mutig und eigenständig innerhalb der Widerstandbewegung gegen das Nazi-Regime agierten.
Vom 12. Januar bis zum 19. Februar wird Besuchern ein abwechslungsreiches und vielseitiges Ausstellungsprogramm aus Theater, Lesungen, Filmvorführungen und Themenabenden geboten.
Am 13. Januar wird der Auftakt mit einer ganz besonderen Lesung eingeleitet: Jennifer Teege liest eine erschütterne Geschichte aus ihrem eigenen Leben. Mit 38 Jahren findet sie durch einen Zufall heraus, dass ihr Großvater Amon Göth als brutaler KZ-Kommandat für den Tod tausender Menschen verwantwortlich war. Zusammen mit Lournalistin Nikola Sellmair berichtet sie, wie aus den Abgründen ihrer Familiengeschichte eine Geschichte der Befreiung wurde.
Ein hautnahes Erlebnis garantiert auch Choreo-Drama des Ensembles der Schauspielakademie „Atrium“ Hamburg.Als ein Projekt gegen das Vergessen nehmen die Schauspieler das Publikum am 29.1., sowie vom 5. bis zum19. Februar, mit in die Zeit der nationalsozialistischen Verfolgung.


Auch musikalisch wird der Mut und die Zivilcourage der vielen tausend Menschen des Widerstands gefeiert. Mit Liedern und Texten aus den Lagern und Gefängnissen des NS-Staates findet das Publikum einen Weg in die Gedanken der Gefangenen und Verfolgten.


Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.


12.1.-5.2. Campelle, Hochschulcampus Flensburg, 6.2.-19.2. Nikolaikirche Flensburg

mitteilen




Zurück

 
nach oben